GartenWEden

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Erik
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6349 Erik
14.01.2018, 16:59

Danke. Oxanas Beitrag hab ich auch schon gelesen und den fand ich auch richtig gut. V.a. das mit dem Buschhuhn. Konstantin Kirsch hat ja diese Buschhühner bei sich auf dem Grundstück, wobei die wohl regelmäßig vom Fuchs geholt werden. Wir haben hier wilde Fasane, weswegen wir diese Buschhühner eigentlich nicht brauchen. Wir müssen nur schauen, dass diese Fasane ihre wilde Umgebung langfristig behalten dürfen.

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Heike S.
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6350 Heike S.
14.01.2018, 17:53

Aber goldig find ich auch den Margot-Beitrag: "Mama mit Dreieck als Unterleib" aus Wachsmalstift und Popel... :groehl
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Oxana
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6357 Oxana
14.01.2018, 19:25

Erik hat geschrieben:Danke. Oxanas Beitrag hab ich auch schon gelesen und den fand ich auch richtig gut. V.a. das mit dem Buschhuhn. Konstantin Kirsch hat ja diese Buschhühner bei sich auf dem Grundstück, wobei die wohl regelmäßig vom Fuchs geholt werden. Wir haben hier wilde Fasane, weswegen wir diese Buschhühner eigentlich nicht brauchen. Wir müssen nur schauen, dass diese Fasane ihre wilde Umgebung langfristig behalten dürfen.

Bei der Waldhühnerhaltung müssen am besten die Rassen genommen werden, bei denen alle Hähne in der Gruppe verbleiben. D.h. die Rasse muss so viele Hähne akzeptieren können. Das ist auf jeden Fall bei den Buschhühnern der Fall. Bei Pawlows ist es noch nicht bekannt - sie sind noch nicht so häufig anzutreffen und keiner hat damit richtige Waldhühnerhaltung versucht. Von allen anderen Kriterien, wir Robustheit und gute Fähigkeit, zu fliegen etc. sind die Pawlows hervorragende Wahl.

Die Hähne und vor allem die jungen unerfahrenen Hähne dienen dann als "Kanonenfutter" für die Raubtiere. Sie haben prächtiges Gefieder und locken damit (und ihrer Unerfahrenheit) die Räuber von den Altmännchen und von gut getarnten Weibchen weg.

Damit so eine Waldhaltung klappt, muss es natürlich echtes Gestrüpp darin geben. Wenn es durch die Forstwirtschaft "sauber gefegt" wird, können da die Hühner nicht wirklich existieren.

Dass es geht, zeigt wieder die Erfahrung aus 60ern-70ern, als die Hühner sich so gut in den deutschen Wäldern über die Jahre entwickelt und vermehrt haben, dass man sie eingefangen hat, aus Angst, sie können den umliegenden landwirtschaftlichen Flächen Schaden zufügen.
Lieben Gruß
Oxana

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Erik
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6406 Erik
15.01.2018, 21:49

Wir haben auch Füchse im Wäldchen hinter dem Haus. Und letzten Sommer spazierten auch mal 3 Fasane vor meinem Auto über die Straße. Füchse und Fasane leben halbwegs getrennt voneinander, d.h. die Fasane haben bei uns in einem völlig verwilderten Grundstück genügend Schutz. Das sieht aus wie in den bekannten Vogelschutzgebieten: brusthohe Gräser. Das ist etwas, was es viel zu selten gibt in der deutschen Kulturlandschaft.

Und die Waldwirtschaft dient wirklich nicht gerade der Artenvielfalt. Gerade in den vielen Fichtenmonokulturen ist's auch im Frühjahr recht still, da Vögel seltener dort wohnen als im Mischwäldern. Das Hauptproblem sehe ich in der mangelnden Abwechslung im Landschaftsbild. Ein leergeputzter Wald wäre kein Problem, wenn es daneben auch mal urige verwilderte Stücke gäbe, kleine Sumpfgebiete, unberührte Auen mit brusthohen Gräsern usw. Dann gäbe es Libellen, Vögel, mehr Füchse und Hasen, außerdem gäbe es mehr Waldränder, denn die Übergangszonen in der Natur bieten die größte Artenvielfalt für Pflanzen und Tiere.

Einen großen Schaden im Landschaftsbild richtet eine zentralisierte Bewirtschaftung an. Man sieht es bspw. in Tschechien und anderen ehemaligen Ostblockstaaten wie auch in Ostdeutschland. Dort sind die Felder und Wälder viel größer als bspw. in Bayern. D.h. weniger Waldränder, weniger Grünstreifen, also weniger Abwechslung und weniger Artenvielfalt. Erreicht hat das die Politik damals mit Enteignung und genau so geht es heute auch im Kapitalismus weiter, nur das die Enteignung schleichender und indirekter über finanzielle Knebel und Vorschriften durchgeführt wird, so dass die Bauern sich nur entscheiden können zwischen Größenwachstum oder Betriebsaufgabe. Ich hab nicht schlecht geschaut, als wir mit dem Agrarökonom aus Straubing in Kontakt kamen, als es um Grünland in Ostsachsen ging. Der pendelt zwischen zwei Betriebsstätten über die Autobahn. Der hat Angestellte und führt eine Art LPG. Für die Natur läuft Kapitalismus und Sozialismus also auf's Gleiche hinaus. Und ich glaube, für den Menschen auch.

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Heike S.
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6407 Heike S.
15.01.2018, 21:57

Ich denke auch, daß es nur zwei verschiedene Begriffe für ein und dasselbe sind - zur Irreführung der Menschen.
Wenn ich so mit dem Taxi jetzt durch die entlegendsten Gebiete komme, kommen mir manchmal fast die Tränen, wenn ich die Hinterlassenschaften der Forstwir(r)tschaft sehe. Es tut im Herzen weh.
Wir können wirklich nur über unsere Gedanken und Visionen diesen Raubbau energetisch beeinflussen und stoppen. Von unseren kleinen Gärten mal abgesehen...
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Oxana
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6440 Oxana
19.01.2018, 19:50

Erik hat geschrieben:Und die Waldwirtschaft dient wirklich nicht gerade der Artenvielfalt. Gerade in den vielen Fichtenmonokulturen ist's auch im Frühjahr recht still, da Vögel seltener dort wohnen als im Mischwäldern. Das Hauptproblem sehe ich in der mangelnden Abwechslung im Landschaftsbild. Ein leergeputzter Wald wäre kein Problem, wenn es daneben auch mal urige verwilderte Stücke gäbe, kleine Sumpfgebiete, unberührte Auen mit brusthohen Gräsern usw. Dann gäbe es Libellen, Vögel, mehr Füchse und Hasen, außerdem gäbe es mehr Waldränder, denn die Übergangszonen in der Natur bieten die größte Artenvielfalt für Pflanzen und Tiere.

Ja, klar. Das ist wie mit Monokultur:
an sich gar nichts "Schlimmes" - auch unsere Vorfahren haben viele Kulturen in Monokulturen gezogen. Und Sepp Hölzer macht es auch so: er sät ein kleineres Stück Erde (längs gezogen) aus. Die Breite ist recht gering - vielleicht 3-5 Meter oder so. Aber recht lang. Von rechts und links ist dieses Längs-Feld mit wildem Wald-Gestülp umgeben, der ja auch nur in Streifen ist. Bei Hölzer wechseln ja solche Streifen einander ab. So strömen die Nützlinge von rechts und links aus dem Wildgestülp in diese Monokultur und diese wird auf diese Weise "belebt" gehalten und die Getreidepflanzen bleiben darin widerstandsfähig.

Ich habe damals nämlich gerätselt, was er denn mit Getreide macht. Ich meine: man kann doch nicht alles in Mischkultur machen - der Aufwand wäre viel zu groß. Die Antwort war in diesen "Längsfeldern". Eine einfache Idee eigentlich...
Lieben Gruß
Oxana

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Marie-Luise
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Re: GartenWEden

Beitrag: #6653 Marie-Luise
01.02.2018, 10:26

Das Leitthema im Februar 2018 lautet Sterben und Tod

Die Beiträge in diesem Heft sind:

  • Zur Begleitung eines Sterbenden
  • Seligpreisungen eines alten Menschen
  • What a wonderful world oder die Illusion vom Tod
  • Heckenpflanzung
  • Knackig und frisch ...kommt das Essen auf den Tisch
  • Leben und Sterben
  • Amalia - die letzten Schritte sind Flügelschläge
  • Gedanken ums Sterben und den Tod
  • Pflanzenportrait: Immergrün
  • Vom Wesen der Pflanze, Teil 9: Skorpion
  • Aus dem Leben geplaudert

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Re: GartenWEden

Beitrag: #7209 Marie-Luise
02.03.2018, 13:44

Das Märzheft hat das Leitthema Wiedergeburt.

Die einzelnen Beiträge sind:
  • Jenseitsvorstellungen der Weltreligionen
  • Standardwerke zur Reinkarnationsforschung in deutscher Sprache
  • Gedanken über Nahtod-Erlebnisse, den großen Tod und die kleinen Tode
  • Abschiedsbrief
  • Vom Wesen der Pflanzen, Teil 10: Schütze
  • KERNgesund – dank Samen und Nüssen
  • Pflanzenportrait: Sauerampfer
  • Essbare Hecken
  • Wiedergeburt - für mich eine Wirklichkeit!
  • Aus dem Leben geplaudert

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Re: GartenWEden

Beitrag: #7627 Marie-Luise
02.04.2018, 12:21

Das Leitthema im April ist Bäume und Hecken

Bei den einzelnen Them handelt es sich um:

  • Hecken
  • Die Bäume und ich im Jahresverlauf
  • Vom Wesen der Pflanzen, Teil 11: Steinbock
  • Das Kirschbäumchen
  • Frohkost-Rezepte, Teil 4: Alles Käse?
  • Pflanzenartikel: Hohler Lerchensporn
  • Windschutzhecken
  • Gestaltung bzw. Modellbau eines Landsitzes
  • Tilly plaudert aus dem Leben

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Re: GartenWEden

Beitrag: #7694 Heike S.
06.04.2018, 13:24

Danke an Sanrea für den Käsefüße-Hinweis. Ich habe zwar selbst keine Käsefüße, aber vielleicht kann ich damit ein paar Zeitgenossen einen Hinweis geben... Ich habe noch nie soweit gedacht, daß dieser Ausdruck genau auf die Ursache hinweisen könnte.
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